
Im historischen Geschäftsjahr 2024/25 – die KW Schächental AG feierte ihr 50-jähriges Jubiläum – betrug die Jahresproduktion der Kraftwerk Schächental AG insgesamt 7,4 Millionen Kilowattstunden.
Remo Burgener, Verwaltungsratspräsident der Kraftwerk Schächental AG, präsentierte anlässlich der Generalversammlung vom 11. März 2026 den anwesenden Aktionären und Gästen mit 7,4 Millionen Kilowattstunden eine unterdurchschnittliche Jahresproduktion im Geschäftsjahr 2024/25. Grund dafür war die deutlich tiefere Hydraulizität als im Rekordjahr zuvor. Ebenfalls tiefer war die Verfügbarkeit des Wasserkraftwerks; dies lag daran, dass die Anlage aufgrund eines Steuerungsersatzes während sechs Wochen ausser Betrieb war. In den übrigen Wochen konnte dank regelmässiger Wartung, dem rund um die Uhr überwachten Betrieb durch die Leitstelle von energieUri sowie der fachkundigen Bewirtschaftung durch die Kraftwerksspezialistinnen und -spezialisten von energieUri ein zuverlässiger Betrieb sichergestellt werden.
Die Akzeptanz der Wasserkraft in der Bevölkerung ist sehr hoch, wie nationale Umfragen regelmässig zeigen. «Ein zentraler Grund dafür ist sicherlich auch ihre konkrete Wertschöpfung vor Ort», betonte Remo Burgener. Beim Kraftwerk Schächental kommen jährliche Abgaben in Form von Wasserzinsen, Steuern und Dividenden an die Korporation Uri sowie die beiden Gemeinden Unterschächen und Spiringen zugute. Darüber hinaus sichern Betrieb und Unterhalt der Anlagen wichtige Arbeitsplätze in der Region.
Anlässlich der Generalversammlung fanden in diesem Jahr die Gesamterneuerungswahlen statt. Verwaltungsratspräsident Remo Burgener, Vizepräsident Thomas Arnold sowie die beiden Mitglieder Hans Herger und Armin Schuler wurden von der Versammlung für eine weitere Amtsperiode einstimmig wiedergewählt.