
Die Generalversammlung der KW Schächental AG am Mittwoch, 12. März 2025 war historisch: Einerseits war die Jahresproduktion im Geschäftsjahr 2023/24 mit 9,7 Millionen Kilowattstunden erneuerbarer Energie aus Urner Wasserkraft so hoch wie noch nie und andererseits feiert die Aktiengesellschaft dieses Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum.
Das Geschäftsjahr 2023/24 war für die Kraftwerk Schächental AG ein Rekordjahr. Dies zeigt sich insbesondere in der Jahresproduktion von 9,7 Millionen Kilowattstunden – so hoch wie noch nie in der Geschichte des Schächentaler Kraftwerks. Neben der überdurchschnittlichen Hydraulizität trug auch die hohe Verfügbarkeit von 99 Prozent massgeblich zu diesem Erfolg bei. «Eine entscheidende Grundlage dafür ist die optimale Wartung, der Betrieb und die Bewirtschaftung des KW Schächental durch die Spezialisten von energieUri», erklärte Verwaltungsratspräsident Remo Burgener. Die Leitstelle in Altdorf überwacht das KW Schächental rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr – so können mögliche Probleme schnell erkannt und behoben werden, wodurch längere Ausfälle vermieden werden. «Das Kraftwerk Schächental liefert aber nicht nur erneuerbare Energie, sondern sorgt auch für konkrete Wertschöpfung in der Region», betonte Remo Burgener. Jährliche Abgaben in Form von Wasserzinsen, Steuern und Dividenden leisten namhafte Beiträge zugunsten der Gemeinden Spiringen und Unterschächen sowie der Korporation Uri. Zudem schafft der Betrieb und Unterhalt des Kraftwerks Arbeitsplätze in der Region und generiert Aufträge für lokale Unternehmen.
50 Jahre Kraftwerk Schächental AG
Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen den Gemeinden Spiringen und Unterschächen mit energieUri besteht bereits seit 1962. Mit der Gründung der Kraftwerk Schächental AG im Jahr 1975 wurde diese Zusammenarbeit weiter intensiviert – und so feiert die Aktiengesellschaft in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Die Kraftwerk Schächental AG war das erste Partnerwerk von energieUri und bildete die Grundlage für alle weiteren Urner Partnerwerke zwischen energieUri, dem Kanton Uri, der Korporation Uri, den Urner Gemeinden sowie privaten Investoren. Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung von energieUri, zeigte sich zum Abschluss der Generalversammlung in seinem kurzen Grusswort dankbar für diese langjährige Partnerschaft. «Wie gut die Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen zwischen energieUri, den Schächentaler Gemeinden und der Korporation Uri ist, zeigt nicht zuletzt unser jüngstes Energieprojekt im Schächental – die alpine Photovoltaikanlage Sidenplangg», betonte Jauch und ergänzte: «Wir freuen uns auf viele weitere erfolgreiche gemeinsame Energiejahre.»